Archiv für den Monat: Dezember 2012

Die 4 wichtigsten Fakten zur Räumpflicht in Heidelberg

Fakten zum Winterdienst in Heidelberg

Kaum etwas ist für Autofahrer im Winter ärgerlicher als ein Winterdienst, der beim ersten Schnee nicht so schnell ausrückt, wie man es sich wünschen würde. Ein plötzlicher Wintereinbruch bringt jedoch nicht nur den Verkehr auf den Straßen, sondern auch auf den Fußwegen zum Erliegen. Hier ist dann der Einsatz der Anwohner gefragt, da die Stadt Heidelberg die Räumpflicht für Fußwege an ihre Bürger weitergegeben hat. Das ist nicht ungewöhnlich und auch in anderen Städten üblich. Da sich die Regelungen aber im Detail unterscheiden können, hier die wichtigsten 4 Fakten zum Winterdienst in Heidelberg.

Fakt 1: Die Räumpflicht kann jeden treffen

Die Stadt Heidelberg hat den Winterdienst für Gehwege an die Eigentümer von Grundstücken und Häusern übergeben. Diese sollen sich nach Willen der Verwaltung darum kümmern, dass die an die Grundstücke angrenzenden öffentlichen Wege für Passanten freigehalten werden. Das befreit Mieter aber nicht grundsätzlich von der Räumpflicht. Wie die Stadt kann auch der Vermieter den Winterdienst an Dritte übertragen. Das können Servicedienstleister oder aber auch die eigenen Mieter sein. Entsprechende Regelungen werden im Mietvertrag oder einer Sondervereinbarung festgehalten.

Fakt 2: Räumen ist ein „Full-Time-Job“

Das öffentliche Leben spielt sich im Winter hauptsächlich zwischen 7 Uhr morgens und 21 Uhr abends ab. Die Bürger sind deshalb verpflichtet, die Wege genau in dieser Zeit von Eis und Schnee freizuhalten. Dabei reicht es nicht, nur einmal am Morgen zu räumen. Schneit es während des Tages erneut, muss der Neuschnee geschoben werden, sobald die Niederschläge nachlassen. Diese Regelung gilt auch für Wochenenden, wenngleich die Räumpflicht dann erst ab 8 Uhr morgens beginnt.

Fakt 3: Salz ist tabu

In der Wahl der Mittel sind die Bürger in Heidelberg weitestgehend frei. Es darf geschoben, gefegt oder gestreut werden. Einschränkungen gibt es nur beim Einsatz von Salz, das man ausschließlich an Steillagen und Hängen verwenden darf und dabei im Verhältnis 1:2 mit Sand oder Splitt vermischen muss. Generell verboten ist das Salzen in Bereichen, wo das Salz an die Wurzeln von Bäumen und Sträuchern geraten kann.

Fakt 4: Säumige Bürger zahlen

Wer seiner Räumpflicht nicht nachkommt, riskiert, rechtliche Probleme zu bekommen. Rutscht ein Passant aus, kann dieser im schlimmsten Fall neben Schmerzensgeld auch einen eventuell entstandenen Verdienstausfall einklagen. Hier greift zwar die eigene Haftpflicht, bleibt es aber kein Einzelfall, kann auch dieser Schutz erlöschen. Ob man möglicherweise aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage war, zu räumen, spielt dabei keine Rolle.

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Diese  Tipps wurden von der Hausmeister Service Lang AG bereitgestellt. Wenn Sie keine Zeit dafür haben Ihren Winterdienst selbst zu verrichten und auch im Rest des Jahres Hilfe bei der Außenreinigung benötigen, dann schauen Sie gerne auf www.hms-lang-ag.de/ vorbei.